Interview mit Fashion-/Plus-Size-Model Pipa Peschi

Vor einer Woche habe ich euch Designerin und Fotografin Miriam Schmalen vorgestellt. Die Person die ich euch heute, in Form eines geführten Interviews, vorstelle war sogar schon mehrmals vor Miriams Linse. Es handelt sich dabei  um Model Pipa Peschi. Alle Fotos die ihr hier sehen könnt sind auch von Miriam!
Als ich Pipas Fotos gesehen habe dachte ich nur „wow“.  Pipa ist in meinen Augen eine sehr kraftvolle elegante Person, die weiß was sie will. Sie ist wunderschön und ich habe sie als eine sehr liebenswerte Person kennenlernen dürfen. Wer mehr von Pipa wissen möchte, der liest einfach weiter – es ist sehr lesenswert!

Zusammenarbeit mit Miriam Schmalen – Enter the void

Zwei Bilder von „Enter the void“ besitze sogar ich 🙂

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Wie geht es dir?
Es geht mir gut, danke!

Erzähl uns doch erstmal wer du bist und was du so machst?
Mein Künstlername ist Pipa Peschi, ich bin 27 Jahre alt und modele seit acht Jahren nebenberuflich. Nein, auch wenn mich viele darauf ansprechen, ist modeln nicht mein Hauptberuf. Ich bin Klassenlehrerin an einer Grundschule. Seit ich richtig im Berufsleben stehe, kann ich nicht mehr so viele Fotoprojekte wahrnehmen wie zu meiner Studienzeit, doch ich versuche, in jeden Ferien zu shooten.

Zu welchem Zeitpunkt wusstet du „Das muss ich unbedingt werden“ und war es schon immer dein Wunsch das zu tun was du gerade tust oder hattest du als kleines Mädchen einen anderen Berufswunsch?
Model werden wollte ich bereits mit 12, angefangen habe ich jedoch erst mit 19 Jahren. Dass ich Lehrerin werden möchte, war mir lange nur unterbewusst klar. Ich habe schon immer gerne mit Kindern gearbeitet, Feriengruppen geleitet und Schwimmunterricht gegeben. Die Arbeit macht mir Spaß. Modeln macht mir ebenso Spaß und ich nehme meine Shoots auch sehr ernst. Es war mir jedoch immer klar, dass ich diesen Beruf nicht hauptberuflich ausüben möchte.

Wie war dein Weg bis dahin?
Die ersten Shoots waren ziemlich katastrophal. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich Kontakte zu guten Fotografen knüpfen konnte und hochwertige Fotos dabei herauskamen. Man entwickelt sich immer weiter und diese Entwicklung ist natürlich auch an meinen Fotos erkennbar.

Was hat sich dadurch in deinem Leben in den letzten Jahren verändert? Wie bist du früher an die Dinge heran gegangen und wie heute?
Das Modeln hat mich um einiges selbstbewusster gemacht. Ich konnte mich selbst verwirklichen, habe viele Leute kennengelernt (von denen ich heute einige zu meinen Freunden zähle) und bin viel rumgekommen. Mein Horizont hat sich erweitert.

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Was bedeutet dir deine Arbeit und wie sieht ein „typischer“ Tag bei dir aus?
Im Alltag bin ich ständig von Kindern umringt, die alle gleichzeitig etwas von mir wollen. Wenn ich ein Shoot habe, ist das meist um einiges entspannter und macht mindestens genauso viel Spaß. Ich verabrede mich mit einem Fotografen, wir besprechen etwas lockeres und meistens wird dann doch etwas ganz anderes fotografiert…außer natürlich, es gibt eine Zusammenarbeit mit einem Designer o.ä., dann gibt es klare Vorgaben. Aber auch dann sind Shootingtage meist sehr entspannt, mit viel lachen, quatschen, rumalbern und tollen Ergebnissen!

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Könntest du rein theoretisch nur vom Modeln leben?  
Vom Modeln leben ist sehr schwer und für die meisten, die ich kenne, unmöglich. Modeln sehe ich als Hobby, was nicht heißt, dass ich es halbherzig mache! Ich liebe es und stecke mein ganzes Herzblut in meine Fotos.

Was kann alles bei einem Shooting schief gehen?
Arbeitet man mit einem Designer oder Stylisten zusammen und es gab kein Fitting, kann es passieren, dass die Kleider einfach nicht passen. Ansonsten sind auch schon Blitze umgefallen und in alle Einzelteile zersprungen, der Auslöser hat nicht funktioniert, es hat angefangen zu regnen, ich bin auf hohen Absätzen hingefallen…da habe ich bereits eine ganze Pallette an Unfällen hinter mir.

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Mit wem würdest du wahnsinnig gerne mal zusammen arbeiten?
Mit Daniela Glunz habe ich bereits ganz am Anfang mal geshootet, würde jedoch wahnsinnig gerne noch einmal mit ihr arbeiten. Momentan bin ich auch ziemlich von Stephan Glathes Arbeiten fasziniert – die sind traumhaft!

Wer inspiriert dich?
Inspirieren lasse ich mich von allen guten Fotografen in meinem Umfeld. Ihr seid Genies!

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Ist man jemals zu alt etwas Neues auszuprobieren?
Niemals!

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Da wir bei unserem Blog auch über Mode berichten und du Model bist – Wie sieht dein Stil aus? Auf was achtest du? Wie würdest du deinen Look beschreiben?
Im Alltag eher zurückhaltend und schlicht. Ich liebe Vintagekleidung und freue mich, wenn ich meine Schätze abends ausführen kann.

Was hast du immer dabei? Was darf nie zu Hause liegen bleiben?
Meine Uhr – ich hasse es, zu spät zu kommen!

Wie würdest du dich mit drei Worten beschreiben? Und wie würden es deine Freunde machen?
Vier Worte treffens besser: Pretending to be organized.

Was ist deine liebste Kindheitserinnerung?
Lesen gelernt zu haben und meiner kleinen Schwester etwas vorlesen zu können.

Was ist deine Lieblingsstadt?
Ich schwanke stark zwischen Berlin, Hamburg, Frankfurt (zuhause ist‘s dann doch am Schönsten…)

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Was macht dich glücklich und was unglücklich?
Glücklich bin ich, wenn andere glücklich sind. Unglücklich werde ich durch Streit mit meinen Liebsten.

Hast du Ängste?
Klar, wer nicht?

Du kennst bestimmt das „Entweder Oder“ Spiel?
(Pipas Antworten)

Sport oder doch lieber die Couch?
Das Leben genießen oder sich an einen straffen Zeitplan halten?
Organisiert oder das pure Chaos?
Lesen oder Schreiben?
Do It Yourself oder Handwerker rufen?
Feierabendbier oder ein Glas Wein?
Sneaker oder High-Heels?
Rucksack oder Handtasche?
Pommes oder Salat?
Chiller oder Stresser?
Leger oder Schick?
Zu Zweit oder Alleine?
Laut oder Leise?
Online oder Offline?
Digital oder Analog?
Sonne oder Regen?
Sommer oder Winter?
Peter Pan Prinzip! Für immer ein Kind bleiben oder doch irgendwann erwachsen werden?

Hast du noch Tipps für Jungen und Mädchen die vielleicht auch Model werden wollen? Tipps wie sich diese Menschen in die Szene integrieren können?
Seid nett, pünktlich und zuverlässig! Arroganz und komisches Verhalten sprechen sich herum…rechnet nicht damit, mit diesem Job viel Geld zu verdienen! Ihr braucht auf jeden Fall ein zweites, richtiges Standbein im Leben.

Was möchtest du deinen Fans/Followern noch mit auf den Weg geben?
Ich freue mich über jeden, dem meine Arbeiten gefallen! Bitte denkt daran – hinter jedem Foto stecken viele großartige Menschen…würdigt doch bitte die Arbeit von allen Beteiligten 🙂

Und möchtest du noch etwas von uns wissen oder uns etwas mit auf dem Weg geben?
Ich wünsche euch viel Erfolg und hoffe, bald mehr von euch zu lesen!

– Eins meiner Lieblingsbilder von Pipa

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Wie schon erwähnt sind alle abgebildeteten Fotos von Miriam Schmalen.

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Liebe Pipa, es hat mir Freude bereitet dein Interview zu lesen und zu posten 🙂
Super Fotos, super Frau!

– May

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